Filme 2016

Filme des Jahres 2016

(zukünftige Filme gibt es hier: Home)

 

Das Geheimnis der Bäume

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 20:00 Uhr

Produktion: Frankreich, 2013; Regie: Luc Jaquet; Darsteller: Bruno Ganz

Vom Entstehen, Wachsen und Vergehen der tropischen Primärregenwälder handelt der Dokumentarfilm des renommierten Naturfilmers Luc Jacquet. Dazu folgt er dem Botaniker Francis Hallé in das Herz eines Dschungels, der vor Ort die Geschichte der Bäume in den großen tropischen Regenwäldern lebendig werden lässt. Hallé lässt sich dabei von der Frage leiten, wie Bäume und andere Pflanzen bewegungslos leben können und erkundet das Universum der pflanzlichen Genies. Der Film zeichnet die Wiedergeburt eines Regenwaldes nach – vom Kahlschlag bis zum Primärregenwald, und macht damit einen Zeitraum von rund 700 Jahren erlebbar. Gleichzeitig warnt Hallé eindringlich vor den Gefahren des Raubbaus an den tropischen Wäldern.

Mehr zum Film und einen Trailer gibt es hier: Link

 

Eine andere Welt ist pflanzbar! (Teil 5)
Sonntag, 4. Dezember 2016, 18:00 Uhr

Produktion: Deutschland 2016, Dokumentarfilm, 55 Minuten, Regie: Ella von der Haide, Produziert von anstiftung gGmbH

Über 500 Gemeinschaftsgärten sind in den letzten Jahren in Deutschland entstanden, Tendenz steigend. Die einzelnen Gartenprojekte sind so unterschiedlich wie ihre Gärtner*innen und die Städte in denen sie sich befinden. Urbane Gärten sind weit mehr als ein Phänomen in hippen Großstadtzentren, das beweisen all die Gärten in Kleinstädten und Vororten.

Der neue Film von Ella von der Haide nimmt uns mit auf eine Reise durch die vier Jahreszeiten zu sieben Gemeinschaftsgärten: Annalinde (Leipzig), Keimzelle und Hof vorm Deich (Hamburg), Interkultureller Frauengarten (Oberhausen), Experimentier- und Wabengarten des Ökologischen Bildungszentrums (München), Interkultureller Garten (Aalen).

Mehr Infos unter: www.eine-andere-welt-ist-pflanzbar.de

 

Kommen Rührgeräte in den Himmel?
Donnerstag, 24. November 2016, 20:00 Uhr

Deutschland 2016, 94 Min., Regie: Reinhard Günzler, mit Laura Palacios

Die Schweiz-Peruanerin Carmen studiert Design im exotischen Thüringen. Nachdem ihr nagelneuer Mixer bei dem aufwühlenden Versuch, einen Kuchen zu backen, den Geist aufgegeben hat, entdeckt sie auf einem Jenaer Flohmarkt ein Rührgerät aus DDR-Zeiten. Es leuchtet in grellem Orange, ist deutlich älter als sie selbst – und trotzdem noch tadellos in Form. Es heißt RG 28. Carmen ist von dem Rührer aus dem „Elektrogerätewerk Suhl“ fasziniert. Um hinter das Geheimnis seiner sagenhaften Langlebigkeit zu kommen, begibt sie sich auf eine Forschungsreise in die Welt der Gerätschaften. Sie fragt Konstrukteure und Technologen, Designer und Ökonomen, Historiker, Theologen und Psychologen:
In welchem Verhältnis stehen wir zu unseren Erzeugnissen? Und wie verändert sich diese Beziehung?

Die Dokumentation nähert sich diesen Fragen auf ungewöhnliche und sehr unterhaltsame Weise.

Mehr zum Film unter: Link

 

La buena vida – Das gute Leben
Sonntag, 13. November 2016 18:00 Uhr
Deutschland, Schweiz 2015, 97 Min., Drehbuch und Regie: Jens Schanze

«La buena vida – Das gute Leben» erzählt die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Energiekonsums, den das Streben nach Wachstum und Wohlstand verursacht.
Jairo Fuentes, der junge Anführer der Dorfgemeinschaft von Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Seit Jahrhunderten gehen sie in den Bergen auf die Jagd, sammeln Früchte und halten Hühner, Schafe und Rinder.
Doch die Lebensgrundlage der Wayúu-Gemeinschaft wird durch den Kohleabbau in der Mine «El-Cerrejón» zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Die Steinkohle wird in alle Welt exportiert. In Deutschland, England und Israel, in den Niederlanden, der Türkei, Japan und den USA produzieren die Kohlekraftwerke damit den Strom, der das Leben schnell, hell und warm macht.
Jairo Fuentes ist entschlossen die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft, wie andere Dörfer sie in der Vergangenheit erlebt haben, zu verhindern. Die Konzerne versprechen den Dorfbewohnern die Segnungen des Fortschritts, die Wayúu hingegen legen keinen Wert auf moderne Häuser mit Stromversorgung und ein so genanntes «besseres Leben».

Sie beginnen den Kampf um ihr Leben in den Wäldern, der schon bald zum Existenzkampf wird.

Webseite: www.dasguteleben-film.de

 

Das Leben ist keine Generalprobe
Donnerstag, 20. Oktober, 20:00 Uhr
Doku, Österreich 2016, Regie: Nicole Scherg, 90 min, FSK 0

Schuhe und Schlagzeilen, Ruhe und Rebellion – Die Welt des Heini Staudinger

„Mich interessiert das Kapital wenig und das Leben sehr“, sagt Heinrich „Heini“ Staudinger. Mit diesem Grundsatz ist der Oberösterreicher aus dem Waldviertel zu einer der schillerndsten Unternehmer-Persönlichkeiten Österreichs geworden. In seinen GEA-Läden verkauft er hochwertige Möbel, Taschen und Textilien – und Schuhe der Marke „Waldviertler“, die er in einer großen Halle in Schrems mit 250 Mitarbeitern selbst erzeugt.

Mit dieser Fabrik geriet er freilich in die Schlagzeilen. Wegen seiner Ansichten zum Thema Kapital. Weil ihm die Bank benötigte Kredite nicht gewähren wollte, sammelte er bei Kunden und Freunden drei Millionen Euro ein. Eine Art Crowdfunding also, das ihm jedoch eine Klage der Finanzmarktaufsicht (FMA) eintrug. Denn die FMA fand, diese Form der Finanzierung sei ein Bankgeschäft. Und dafür brauche Staudinger eine Konzession. Vor Gericht bekam die FMA Recht. Doch Staudinger weigerte sich, die verhängte Strafe zu zahlen: „Wir dulden die Bevormundung durch die FMA und die Republik nicht.“

Dieser Satz fällt in „Das Leben ist keine Generalprobe“, der neuen Dokumentation über Heini Staudinger und seine Welt. Die Filmemacherin Nicole Scherg wurde für die Produktion zu Staudingers ständiger Begleiterin. Der Film porträtiert den alternativen Schuhfabrikanten und seine Co-Geschäftsführerin Sylvia Kislinger. Aber auch das Waldviertler/GEA-Team sowie der Denker und Wortschmied Moreau, der als Chefredakteur der GEA-Gazette „brennstoff“ das Unternehmensmodell mit vielen schillernden Zitaten kommentiert, kommen ausführlich ins Bild.

„Das Leben ist keine Generalprobe“ ist ein ruhiger und zugleich fesselnder Film, der das Bild einer kleinen Wirtschaftswelt jenseits des Mainstreams zeichnet, in der Aktienkurse und Profiterwartungen keine Bedeutung haben. Qualität sowie die Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden sind hingegen ein hohes Gut. Die Regisseurin Nicole Scherg geht der Frage nach: Wie lassen sich die Visionen einer gerechten Welt, die den Firmeninhaber Heinrich Staudinger antreiben, in den wirtschaftlichen Entwicklungen der Gegenwart verwirklichen?

Trailer: Link

 

Willkommen auf Deutsch
Donnerstag, 22. September, 20:00 Uhr
Doku, D 2014, Regie: Carsten Rau und Hauke Wendler, 93 min, FSK 0

Willkommen auf Deutsch zeigt, was passiert, wenn in der Nachbarschaft plötzlich Asylbewerber einziehen. Der Film wirft dabei die Frage auf, was einem nachhaltigen Wandel der Asyl- und Flüchtlingspolitik tatsächlich im Wege steht.
Der Dokumentarfilm zeigt die Probleme, die durch die stetig wachsenden Flüchtlingszahlen entstehen und setzt bei den Menschen, ihren Sorgen und Vorurteilen in der bürgerlichen Mitte Westdeutschlands an: Im Landkreis Harburg, der sich zwischen der Lüneburger Heide und Hamburg erstreckt. 240.000 Einwohner, Backsteinhäuser, Weideland – hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Doch jetzt leben traumatisierte Flüchtlinge neben Dorfbewohnern, die sich angesichts der neuen Nachbarn um ihre Töchter und den Verkaufswert ihrer Eigenheime sorgen. Junge Männer, die Krieg, Armut und Perspektivlosigkeit entfliehen wollten, sollen in einem 400-Seelen-Dorf untergebracht werden, das weder Bäcker noch Supermarkt hat. Was passiert, wenn Menschen aufeinander prallen, die sich fremd sind?
Über einen Zeitraum von fast einem Jahr begleitet der Film Flüchtlinge, Anwohner sowie den Bereichsleiter der überlasteten Landkreisverwaltung – stellvertretend für die 295 Landkreise bundesweit. Der Film ist kontrovers, sehr emotional und auch amüsant und zeigt, dass die Situation schwierig, aber nicht hoffnungslos ist.
Trailer: Link

 

Süsses Gift
Sonntag, 2. Oktober, 18:00 Uhr
Doku. 89 Min., Regie: Peter Heller, 2012

Nach 50 Jahren und rund 1.000 Milliarden US-Dollar, die in die Entwicklungshilfe in Afrika gesteckt wurden, zieht die Dokumentation eine sehr kritische Bilanz aus der Perspektive der Afrikaner/Innen. Im Zentrum steht die Frage, warum Afrika nach all der Zeit und den Hilfen noch immer keinen wesentlichen Entwicklungsschub verzeichnen kann.
Trailer: Link

 

Power to Change
Donnerstag 21. Juli 2016, 19:30 Uhr
Dokumentarfilm, D 2015, Regie: Carl-A. Fechner

Power to Change ist ein Film über eine große Vision und Menschen, die sie umsetzen:
Die Zukunft der Energieversorgung der Welt ist dezentral, sauber und zu 100% aus erneuerbaren Quellen. Das ist die Botschaft des Dokumentarfilms POWER TO CHANGE.

Regisseur Carl-A. Fechner nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise durch ein Land, in dem Hunderttausende für die Energierevolution kämpfen. Voll Leidenschaft und Hoffnung, Rückschläge einsteckend und Erfolge feiernd. Doch POWER TO CHANGE blickt weiter: In der Ukraine macht der Film erfahrbar, warum Menschen sich mit allem, was ihnen geblieben ist, für ein demokratisches Energiesystem einsetzen.

POWER TO CHANGE zeigt den Aufbruch in eine Zukunft, die ohne fossile und atomare Energieträger auskommt – ganz nah an den Akteuren: berührend, bewegend, überraschend und informativ. Untermalt mit großer Filmmusik und in aufwändig gedrehten Bildern in Cinemascope vermittelt der Film den Zuschauern die Botschaft: Lasst uns gemeinsam etwas ändern!

Die Webseite zum Film mit Trailer gibt es hier: Link

Zur Vorführung sowie der anschließenden Podiumsdiskussion hatten wir Edwin Kraus, Initiator und Protagonisten des Filmes zu Gast.
Weitere Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren:
- Susanne Lender-Cassens, (Umwelt-)Bürgermeisterin Stadt Erlangen
- Christian Pech, stellv. Landrat Erlangen-Höchstadt
- Wolfgang Geus, Erlanger Stadtwerke AG
- Peter Weierich EWERG eG
- Willi Harhammer, Ikratos Solartechnik GmbH
- Martin Hundhausen, Solarenergie Erlangen e.V.

In der Podiumsdiskussion wurden auf Basis des Anregungen des Filmes u. a. die Fragen erörtert, wie wir die regionale Umsetzung der Energiewende beschleunigen können und wie auch die Politik den Prozess unterstützen kann bzw. muss.

 

Landraub
Donnerstag 23. Juni 2016, 20:00 Uhr

Dokumentarfilm, Österreich 2015, 95 Min., Regie: Kurt Langbein, Drehbuch: Christian Brüser, Kurt Langbein
Kamera: Wolfgang Thaler, Attila Boa, Christian Roth (FSK 0)

„Kaufen Sie Land. Es wird keines mehr gemacht.“ So lautet ein Zitat von Mark Twain. Es steht wie die Inschrift eines Grabsteins über diesem Film, der vom Ausverkauf des Bodens und von der Ausbeutung landwirtschaftlicher Nutzflächen zugunsten der wohlhabenden Industriestaaten handelt. Aber es geht, wie immer, nicht um Geld, sondern letztlich um Menschen. Der österreichische Dokumentarfilmer Kurt Langbein will aufrütteln, und das gelingt ihm in teilweise bedrückenden Bildern vom Landraub, dem „Landgrabbing“ – eine neue Form des Kolonialismus und ein weltweites Verbrechen gegen Mensch und Umwelt.

Webseite: www.landraub.com


PROJEKT A

Sonntag, 3. April 2016, 18:00 Uhr / Donnerstag 21. April 2016, 20:00 Uhr
Dokumentarfilm, D 2015, Regie: Marcel Seehuber, Moritz Springer

Projekt-A

Der Dokumentarfilm PROJEKT A taucht ein in die vielschichtige Welt der Anarchisten und bricht mit den gängigen Klischees über Steinewerfer und Chaoten. Er eröffnet viel mehr den Blick auf eine Bewegung, die das Unmögliche fordert, an den Grundfesten unserer Gesellschaft rüttelt und gerade deshalb das Augenmerk auf zentrale ungelöste Fragen unserer Zeit lenkt. Der Film handelt von einer politischen Bewegung, ihrer Theorie und den Menschen, die sich für deren Verwirklichung einsetzen.

Hanna, Mariano, Didac, Margarita und Makis sind Anarchisten. Sie träumen von einer freien Gesellschaft. Sie entwerfen konkrete Visionen einer anderen Welt und versuchen diese in ihrem Leben umzusetzen. Sie glauben daran, dass Menschen herrschaftsfrei leben können, ohne Staat, ohne Polizei, ohne Gesetze und Justiz – aus heutiger Sicht eine absurde Vorstellung.

Ihr Leben ist ein Ringen mit Obrigkeiten, Konventionen und Vorurteilen. Egal ob in Spanien, Griechenland oder Deutschland, überall treten sie für ihre Ideale ein und bleiben trotz aller Rückschläge und auch Repressionen durch den Staat kämpferisch. Anarchie ist ein radikaler Ansatz und die Protagonisten von PROJEKT A stellen die Grundprinzipien der kapitalistischen Weltordnung in Frage.

Und damit sind sie nicht mehr alleine. Zwanzig Jahre nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus stellen weite Teile der Gesellschaft ebenso den Kapitalismus als zukunftsfähiges Gesellschaftsmodell in Frage. Welche Alternativen bietet der Anarchismus?
PROJEKT A geht dieser alten und zugleich neuen Idee nach und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise zu anarchistischen* Projekten.

Zur Webseite des Filmes geht es hier: Link
Einen Trailer zum Film gibt es hier: Link


Kurzfilmabend RASSISMUS UND MIGRATION (Teil 1)

Sonntag, 6. März 2016, 18:00 Uhr

Angekommen – We Have Arrived
Deutschland 2011, 19 Min., Hrsg.: UNHCR, Dokumentarfilm  (FSK 0, empfohlen ab 14)

Junge Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern stehen vor und hinter der Kamera und erzählen ihre Geschichte und die von Flüchtlingen, die schon länger in Deutschland leben. Beantwortet werden Fragen wie “Wie hast Du Dich damals gefühlt, als Du in dem fremden Land Deutschland ankamst?”, “Welche Schwierigkeiten hattest Du, Dir hier ein neues Leben aufzubauen?”, “Was kann man tun, damit sich Flüchtlinge in Deutschland Zuhause fühlen können?”
Mit ihrem Engagement in diesem Filmprojekt wollen die Beteiligten anderen Flüchtlingen und der Aufnahmegesellschaft Mut machen, aufeinander zuzugehen. Sie wollen zeigen: “Flüchtlinge sind ganz normale Menschen”.

Flüchtlinge – Vom Weggehen und Ankommen
Deutschland 2015, 44 Min., Regie: Michael Klinksik, Dokumentarfilm (empfohlen ab 14)
Der sequenzierte Film zeigt die Schritte, die ein Asylbewerber in Deutschland anno 2015 durchläuft, um ein dauerhaftes Bleiberecht zu erhalten, von der Erstaufnahmeeinrichtung bis hin zur Anhörung. Dazu kommt die Integration in die neue Gesellschaft, teilweise mit anderen Werten und Lebensweisen als in vielen der Herkunftsländer.
Faizullah aus Afghanistan und Pamodou aus Mali geben einen Einblick in ihr Leben, von den unerträglichen Bedingungen und Gefahren in der alten Heimat bzw. auf der Flucht bis hin zu ihren Bemühungen um Anschluss, bei denen sie sowohl Hilfe aus auch Vorurteilen begegnen.
Einen Trailer zum Film gibt es hier: Link

Kurzfilmabend RASSISMUS UND MIGRATION (Teil 2)
Donnerstag, 17. März 2016, 20:00 Uhr

Fremd
Der Film „FREMD“ erzählt von einem 14 Jahre alten türkischen Deutschen, der darunter leidet, dass er ausgegrenzt wird.

„FLUCHT INS UNGEWISSE“
In „FLUCHT INS UNGEWISSE“ hat das kurdische Mädchen Bahar – zusammen mit seinem Vater auf der Flucht von Syrien nach Deutschland – für sich einen Weg gefunden, um ihre Ängste zu überwinden und sich vor Gefahren zu schützen: sie glaubt, unsichtbar werden zu können.

„BON VOYAGE“
Der Trickfilm „BON VOYAGE“ zeigt Dutzende Menschen, die ihr Land verlassen wollen. Sie klettern auf einen überfüllten Pritschenwagen. Auf ihrer Reise durch die Wüste und über das Meer gehen viele verloren. Einer kommt durch – doch gerettet ist er damit noch nicht…

 

ThuleTuvalu
Dokumentarfilm über die Auswirkungen des Klimawandels in Grönland und der Südsee von Matthias von Gunten (CH) 2014, 96 Min.
Donnerstag, 18. Februar 2016, 20:00 Uhr

Der Film handelt von Menschen an zwei völlig unterschiedlichen Enden des Globus, die bereits heute vom Klimawandel betroffen sind: Den Inuits im nordgrönländischen Thule erschwert die Eisschmelze die Jagd und damit ihre traditionelle Lebensform. Während Tuvalu, der Inselstaat im Pazifik, als eines der ersten Länder im ansteigenden Meer zu versinken droht. Der Film schildert in einer bildgewaltigen Erzählung, wie die Veränderung ihrer Umwelt die Lebensentwürfe und Gedanken der Menschen in Thule und Tuvalu prägt.

Einen Trailer zum Film gibt es hier: Link
Weitere Infos zum Film gibt es hier: Link

 

The Yes Men – jetzt wird’s persönlich
(Dokumentation, USA, Frankreich, Dänemark, Niederlande, Deutschland, Produktionsjahr: 2014; Regie: Laura Nix, Andy Bichlbaum, Mike Bonanno; Laufzeit ca. 91 Minuten)
Donnerstag, 21. Januar 2016 20:00 Uhr

Ihre Aktionen sind inzwischen legendär: Sie gaben auf einer gefälschten Pressekonferenz als Abgeordnete der US Handelskammer einen radikalen Kurswechsel der Klimapolitik bekannt und sprachen sich für die Einführung einer CO2-Steuer aus; sie verkündeten auf dem Klimagipfel in Kopenhagen im Namen Kanadas, dass die Regierung ihre Verantwortung für die verheerenden Folgen des nationalen Ölsandabbaus in Uganda anerkennen und für die dadurch entstandenen Schäden aufkommen werde. Als Vertreter von Shell präsentierten sie eine absurde Kampagne über die geplanten Ölbohrungen des Konzerns in der Arktis. So sind die YES MEN mit viel Witz und Charme seit vielen Jahren und immer wieder neu!
Sie sind die Superstars der Protestbewegung in den USA: die berüchtigten Aktivisten The Yes Men (Mike Bonanno und Andy Bichlbaum) inszenieren seit 15 Jahren unterhaltsame, aber vor allem provokative Aktionen. Sie stellen Konzerne bloß, Lobbygruppen oder Regierungen, um aufzurütteln und aufzudecken. In schicken Secondhand-Anzügen und mit wenig Schamgefühl schleusen sie sich in Business-Events und Regierungsfunktionen ein, um auf die negativen Folgen der Globalisierung und der „Geiz-ist-geil“ Kultur hinzuweisen.
Im dritten Teil der Trilogie DIE YES MEN – JETZT WIRD‘S PERSÖNLICH! (nach THE YES MEN und THE YES MEN FIX THE WORLD, Publikumspreis Berlinale 2009) sind die beiden Männer nun Mitte 40 und ihre Midlife-Crisis bringt sie beinahe dazu, ihre Aktivisten-Karriere endgültig zu beenden, obwohl sie gerade dabei sind, die größte Herausforderung ihres Lebens vorzubereiten: den Klimawandel zu stoppen.
Einen deutschen Trailer zum Film gibt es hier: Link
Weitere Infos zum Film und den Yes Men gibt es hier: Link

Einen Auszug aus der Liste der 2015 gezeigten Filme gibt es hier:  Link

Einen Auszug aus der Liste der 2014 gezeigten Filme gibt es hier:  Link

Einen Auszug aus der Liste der 2013 gezeigten Filme gibt es hier:  Link

Aktuelle Filme des laufenden Jahres gibt es hier: Link

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