Gezeigte Filme

Gezeigte Filme des Jahres 2019

(zukünftige Filme gibt es hier: Home)

Sonntag, 7. April 2019, 18:00 Uhr

Cowspiracy – Das Geheimnis der Nachhaltigkeit

Dokumentation 2014 – Kip Andersen – 91 Min.

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Die industrielle Viehzucht und die Agrarwirtschaft sind die Hauptgründe für den immensen Wasserverbrauch und die hohe Umweltverschmutzung. Um herauszufinden, weshalb dieser Tatsache so wenig Beachtung geschenkt wird, konfrontieren die Filmemacher namhafte Umweltorganisationen mit unbequemen Fragen, begeben sich aber auch auf die Suche nach nachhaltigen Alternativen, um Lösungsvorschläge zum besseren Schutz der Umwelt anzubieten.

Einen Trailer gibt es hier: Link

Hinweis in eigener Sache: die Grundkritik des Filmes ist berechtigt; allerdings sind einige der Berechnungen leider falsch und somit insbesondere die Vorwürfe der Verschwörung der Umweltorganisationen nicht haltbar. Siehe auch Filmkritik hier: Link

Donnerstag, 21. März 2019, 20:00 Uhr

AUS DEM NICHTS

Spielfilm Deutschland/Frankreich 2017, Regie Fatih Akin, 106 min.

AUS DEM NICHTS

Aus dem Nichts zerbricht Katjas Leben: Ihr Mann und ihr Sohn sterben bei einem Bombenanschlag. Die Polizei fasst zwei Verdächtige: Ein junges Neo-Nazi-Paar. Katja will Gerechtigkeit – für sie gibt es keine Alternative….
Die deutsch-französische Koproduktion wurde durch das 2004 von der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) verübte Nagelbomben-Attentat in Köln inspiriert. Im Mittelpunkt steht eine Frau, dargestellt von Diane Kruger, die bei einem Bombenanschlag ihren deutsch-türkischen Ehemann und ihren Sohn verliert. Als das rechtsextremistische Täterpaar mangels Beweisen vom Gericht freigesprochen wird, sucht sie nach den inzwischen geflohenen Tätern, um Selbstjustiz zu verüben.

Sonntag, 10. März 2019, 18:00 Uhr

Kurzfilmabend zum Thema jugendliche Flüchtlinge

MORGENLAND
MORGENLAND heißt der verspielte, humorvolle und abgründige Film. Jugendliche, die aus Syrien, Irak, Afghanistan, Eritrea und Somalia geflüchtet sind, probierten sich, gemeinsam mit Göttinger Jugendlichen, die akut von der Abschiebung bedroht sind, vor der Kamera aus, inszenierten fantasievoll die Suche nach sich selbst an Göttinger Lieblings- und Sehnsuchtsorten.
Die Darsteller*innen durften in Wunschrollen schlüpfen und so waren sie Arzt, Polizist, DJ, Köchin, Bürgermeister, KFZ- Mechaniker, Schwimmer, Model und Taxifahrer. Die Musik im Film ist selbst gemacht…
34 min. 2015 (Preisträger 2016)

JUST A NORMAL GIRL
Vanessa soll als Kind beschnitten und zwangsverheiratet werden. Die Mutter flieht mit Vanessa und ihrem Bruder erst in eine andere Stadt im Nigeria, dann weiter nach Deutschland. Hier will sie nun endlich ein ganz normaler Teenager sein. Aus dem erlebten Leid wird ein besonders aufgewecktes, fröhliches und mutiges Mädchen.
26 Min, 2017 (Preisträger 2018)

 

Donnerstag, 21.2.2019, 20.00 Uhr

„WEILOISIRGENDWIAZAMHÄNGD“

D 2016, 90 Min., Regie: Erwin Mertl

Der Film zeigt Menschen, Vordenker und Visionäre aus dem Chiemgau und Rupertiwinkel.

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Sie gehen teils traditionelle, teils zukunftsorientierte Wege, um das Schöne und das Besondere ihrer Region zu bewahren und Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft entgegenzuwirken. Denn intensive Flächennutzung, gesteigertes und umweltschädliches Konsumverhalten sowie falsche, politische Weichenstellungen haben nicht nur weltweit negative Auswirkungen, sondern bedroht auch die eigene Heimat.

http://www.weiloisirgendwiazamhaengd.de/index.htm

 

Sonntag, 3.2.2019, 18.00 Uhr

MORE THAN HONEY

D 2012, 90 min., Regie: Markus Imhoof

Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene.

MORE THAN HONEY

Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen. Aber ihr wird heute Großes abverlangt: der weltweite Bedarf an Naturprodukten ruht auf ihren zierlichen Flügeln. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren.
MORE THAN HONEY entführt uns in das faszinierende Universum der Biene. Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Mit spektakulären Aufnahmen öffnet er dabei den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.

http://www.morethanhoney.senator.de

 

Donnerstag, 17.1.2019, 20:00 Uhr

Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen

Vereinigte Staaten 2016 / Dokumentarfilm / 94 Minuten / Regie: Taggart Siegel, Jon Betz

Wir Ernten was wir säen

Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Saatgut. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind die Samen unserer Kulturpflanzen die Quelle fast allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern Rohstoffe für unseren Alltag. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit gentechnisch veränderten Pflanzen längst den globalen Saatgutmarkt. Daher kämpfen immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Sortenvielfalt.

Mit ihrem Dokumentarfilm „Unser Saatgut“ folgen Taggart Siegel und Jon Betz diesen leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittelerbe schützen wollen. Ohne es zu wissen, werden sie zu wahren Helden für die gesamte Menschheit, denn sie verbinden uns wieder mit dem ursprünglichen Reichtum unserer Kultur, die ohne die Saatgutvielfalt nicht bestehen kann.

„Unser Saatgut“ ist ein Appell an uns alle: Schützt die ursprüngliche Saatgutvielfalt, sonst ist das reiche Angebot unserer Nahrung bald nur noch schöne Erinnerung! Einfallsreich und mit kreativen Bildern macht der Film seine Zuschauer zu mündigen Essern, die sich nicht mit der immer gleichen Supermarktware abspeisen lassen. Ein lebensverändernder Dokumentarfilm von Taggart Siegel und Jon Betz, so farbenfroh wie die natürliche Vielfalt unserer Saaten. Mit den weltweit bekannten Umweltaktivisten Vandana Shiva, Jane Goodall und Percy Schmeiser. Ausgezeichnet mit 18 Festival-Awards und nominiert für den EMMY 2018 als „Outstanding Nature Documentary“.

Weitere Infos zum Film und einen Trailer gibt es hier: Link

Anschließend gab es eine Diskussion mit Helmut Wening von der Bürgerinitiative Solidarische Landwirtschaft Erlangen bzw. dem Arche Bauernhof e. V.

 

Sonntag, 13.1.2019, 18:00 Uhr

Der “Marktgerechte Patient”

Deutsche Dokumentation über die Kommerzialisierung des Gesundheitssystems durch die Einführung der Fallpauschalen im Jahr 2003 und die Folgen für Patienten und Krankenhäuser…
Ein “FILM VON UNTEN” von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 82 Min., 2018

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Die Medien sind voll mit alarmierenden Nachrichten aus deutschen Krankenhäusern. “Krank aus der Klinik”, “OP gelungen – Patient tot”, “Operieren und Kassieren – Ein Krimi”, “Wenig Personal und reichlich Keime”, “Pflege am Limit”, “In der Krankenfabrik” sind einige Titel der Berichte aus Einrichtungen, wo sich schwer Kranke und Verunsicherte eigentlich Hilfe und Heilung erhoffen. Erstaunlich ist nur, dass dabei fast immer der Bezug zum Lebenselixier der deutschen Krankenhäuser fehlt, zu der seit 2003 verbindlichen Finanzierung durch Fallpauschalen. Denn die Einführung der DRGs genannten Vergütung (Diagnosis Related Groups) war ein radikaler Schritt zur Kommerzialisierung eines Bereichs, der bis dahin von Werten wie Barmherzigkeit, Demut und Aufopferung getragen wurde. Der damalige Präsident der Bundesärztekammer Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hopp gab den DRGs den Titel “Der Mensch als Verlierer”. Ab jetzt werde in den Kliniken “nicht mehr der kranke Mensch und sein individuelles Schicksal, sondern der Erlös aus seiner Behandlung im Vordergrund stehen.”

Der Film “Der marktgerechte Patient” stellt sich daher die Aufgabe, die Ursachen und menschlichen Tragödien der kompromisslosen Ökonomisierung in den Adern des Klinikbetriebes sichtbar zu machen. Dies scheint umso wichtiger, als aktuell im Nachbarland Frankreich mit den angekündigten Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen das deutsche Modell der marktgerechten Krankenhäuser als vorbildlich gehandelt wird.

Einen Trailer gibt es hier: Link

Anschließend gab es eine Diskussion.
Moderation: Wolfgang Lederer-Kanawin, Arzt für Allgemeinmedizin, Mitglied bei IPPNW und dem Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdaeae).

Sonntag, 6.1.2019, 18:00 Uhr

Zeit für Utopien

Dokumentarfilm, Deutschland, 2018, 1h 38m

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Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wenn man das Wort ernst nimmt, steht es für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, weg von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. Zwar sind Veränderungen auch im Kleinen möglich, doch oft scheitert es daran, Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen. ZEIT DER UTOPIEN zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen, und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann.
So können 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden und urbanes Wohnen ist mit einem Bruchteil jener Energiemenge möglich, wie sie derzeit durchschnittlich pro Kopf verbraucht wird. Ein Smartphone kann auch fair produziert werden und eine ehemals dem Großkonzern Unilever-Konzern gehörende Teefabrik funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung.
ZEIT FÜR UTOPIEN ist eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.

Infos zum Film und einen Trailer gibt es hier: Link

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Einen Auszug aus der Liste der 2013 gezeigten Filme gibt es hier:  Link

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