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Donnerstag, 15. Februar 2018, 20:00 Uhr

Weniger ist mehr – Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben

Dokumentarfilm, Deutschland, 2013, Regie: Karin de Miguel Wessendorf, 52 Min

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“Kein Wohlstand ohne Wachstum”. So lautet bisher das Credo von Wirtschaft und Politik. Wer an dem Wachstumsdogma zweifelt, wird als realitätsfremd belächelt. Doch Wirtschaftskrise und Klimawandel haben diesen Glauben erschüttert. Immer mehr Menschen sind der Überzeugung, dass grenzenloses Wachstum in einer Welt begrenzter Ressourcen nicht möglich ist. Trotz Steigerung des Bruttoinlandsproduktes ist die persönliche Lebenszufriedenheit in den Industrieländern seit den siebziger Jahren nicht mehr gewachsen. Der Film führt uns quer durch Europa zu Menschen, Intitiativen und Unternehmen, die erkannt haben, dass Wirtschaftswachstum nicht das Maß aller Dinge sein kann. Eine Bewegung ist entstanden, die nach Alternativen sucht. Unternehmer, Politiker, Wissenschaftler und Aktivisten arbeiten am Aufbau einer “Postwachstumsgesellschaft”, in der ein besseres Leben für Mensch und Umwelt auf lange Sicht möglich sein soll. Auf ihrer Reise stellt die Autorin fest, dass die Suche nach einem nachhaltigen Lebensstil nicht unbedingt Verzicht bedeuten muss. In vielen Fällen ist es sogar ein Gewinn an Lebensqualität.

Einen Trailer gibt es hier: Link

Anschließend Diskussion zum Film mit Vertretern vom Dritte Welt Laden Erlangen und (bei Interesse) Test des ökologischen Fußabdrucks

 

Sonntag, 4. März 2018, 18:00 Uhr

TÖCHTER DES AUFBRUCHS

Dokumentarfilm, 2015, 80 Min

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Zu Wort kommen im Film 15 Frauen – die klassischen „Gastarbeiterinnen“ der 60er Jahre, die Gruppe der politischen Flüchtlinge z. B. aus dem Irak oder dem Libanon und die jungen Frauen, die aus den großmütterlichen und mütterlichen Wurzeln ihre kreative Kraft schöpfen.
Die Einzel-Schicksale der Frauen laufen zusammen zu einer großen Geschichte über Aufbruch, Ankunft und Leben in einer zunächst fremden Kultur, die ihrerseits nicht weiß, wie sie mit den “Fremden” umgehen soll. Gemeinsame Interviews mit Großmüttern und Enkelinnen verdeutlichen die Integrations- und Identifikationskonflikte der 2. und 3. Generation.

Einen Trailer vom Film gibt es hier: Link

 

Donnerstag, 15. März 2018, 18:00 Uhr

THE LAND BETWEEN

Dokumentarfilm, 2014, 78 Min

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The Land Between’ zeigt einen Einblick in das Leben der subsaharischen Afrikaner_Innen im Gebirge von Nord-Marokko. Um ihren Traum von Europa zu verwirklichen, müssen sie eine militarisierte Barriere in der spanischen Enklave Melilla überwinden. Der Film dokumentiert das alltägliche Leben der Menschen, die ständig mit extremer Gewalt von spanischen und marokkanischen Autoritäten konfrontiert sind. Sie riskieren ihr Leben auf der Suche nach einem Besseren, dafür verlassen sie ihr Land, ihre Familien und ihre Freunde. Aktueller Anlass: Im Februar 2014 wurden 400 Migrant_Innen bei dem Versuch einer kollektiven Aktion, auf das EU-Territorium zu gelangen, mit einer mörderischen Menschenjagd durch die spanische und marokkanische Grenzpolizei verfolgt. 15 Menschen verloren an diesem Tag ihr Leben! Diese Folgen der Militarisierung und Externalisierung an den EU-Außengrenzen wird durch alle EU-Mitgliedsstaaten in Kauf genommenen. Bewegungsfreiheit überall!

Einen Trailer gibt es hier: Link

 

Der Eintritt zu den Filmen ist frei! Spenden sind trotzdem willkommen! =)

Wo?

E-Werk, Kino
Adresse:
Fuchsenwiese 1
91054 Erlangen